LAG Mädchenpolitik BW
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Projekte der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg

Hier gibt es Informationen zu den Projekten der LAG Mädchen*politik:


You matter! Mädchen*_Power_Politik | Januar 2021 bis Dezember 2022

Der Fokus des Projekts liegt darauf, Mädchen* und jungen Frauen* denen die gesellschaftliche Partizipation besonders erschwert wird, Teilhabemöglichkeiten aufzuzeigen und ihnen eine Plattform zu geben, ihre Bedürfnisse, Interessen und Perspektiven sichtbar zu machen. Oftmals erleben junge Frauen* und Mädchen* Ausschlusserfahrungen aufgrund von Geschlecht oder Mehrfachdiskriminierung und nehmen sich selbst weniger als politisch und gesellschaftlich Handelnde wahr. Mit dem Projekt „You matter!“ werden Mädchen* und junge Frauen* zur politischen und gesellschaftlichen Partizipation ermutigt. Konkret geschieht dies mit der Umsetzung von gemeinschaftlich-kreativen lokalen Partizipationsaktionen sowie einer landesweiten Mädchen*konferenz im Sommer 2022. Durch Motivation zur Beteiligung und vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten eigener Anliegen soll die Mitbestimmung und Mitgestaltung an gesamtpolitischen Prozessen verbessert werden. Begleitet werden die Schritte mit Vernetzungs- und Qualifizierungstreffen für und mit Fachkräften, um gemeinsam über die strukturelle Verbesserung von politischer Partizipation zu sprechen und mögliche Zugangsbarrieren in der pädagogischen Praxis zu identifizieren. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und ist auf zwei Jahre angelegt.


Link zum Blog vonyou matter!

Link zum Flyer von you matter!

Link zur Website von Demokratie leben!

Logo BMFSFJ mit Förderzusatzu Demokratie Leben
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Mädchen*, Medien und Empowerment | Dezember 2020 bis Dezember 2021

Mädchen*gruppen aus ganz Baden-Württemberg produzieren im Rahmen dieses Projekts einen Videoclip. Die Mädchen*-gruppen werden über die Mitgliedseinrichtungen der LAG Mädchen*politik sowie über weitere Multiplikator*innen erreicht. Die dort tätigen Pädagoginnen werden im Vorfeld methodisch und didaktisch geschult, damit sie das Projekt mit Mädchen* gut umsetzen können. Die einzelnen Mädchen*gruppen setzen sich dann inhaltlich mit einem vorgegebenen Song auseinander, der Mädchen* Empowerment vermittelt. Zu diesem Song produzieren die einzelnen Mädchen*gruppen je einen eigenen Videoclip. Die Clips werden bei der LAG Mädchen*politik zentral gesammelt und zu einem Gesamtprodukt geschnitten. Darüber hinaus wird es 2 professionelle Videodrehs mit einer Kamerafrau geben. Dabei wird den Mädchen* auch technisches Know-how vermittelt und sie bekommen die Möglichkeit professionelles Equipment auszuprobieren. Das endgültige Video repräsentiert das breite Spektrum der Mädchen*arbeit in Baden-Württemberg und die Vielfalt an Mädchen* und jungen Frauen*, die die Einrichtungen vor Ort besuchen. Das Video wird beim 25-jährigen Jubiläum der LAG Mädchen*politik (im Dezember 2021) erstmals gezeigt und anschließend breit über soziale Medien (Instagram, Facebook etc.) als beispielhaftes Projekt einer empowernden Medienarbeit mit Mädchen* veröffentlicht.Das Projekt wird untersützt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Online Info-Event am 24.03.2021: mehr Informationen

Genderqualifizierungsoffensive III | Juli 2020 bis Dezember 2021

Hauptziel des Projektes in Kooperation mit der Themengruppe Jugend des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg ist, den nach wie vor ungebrochenen Bedarf an Qualifizierungen in den Arbeitsfeldern der  Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit zu Fragen rund um LSBTTIQ, dem Abbau von Heteronormativität und Geschlechterrollenstereotypen sowie von Homo- oder Trans*feindlichkeit abzudecken. Der vorhandene Referent*innenpool in diesen Themenfeldern wird personell erweiert und fachlich durch drei Train-the-Trainer-Angebote unterstützt. Weiterhin ist ein Expert*innen-Hearing geplant, bei dem die Ergebnisse der Wirkungsanalyse (vgl. Genderqualifizierungsoffensive II) vorgestellt, diskutiert und auf die eigene Arbeit übertragen werden. Geeignete Materialien werden zur Dokumentation online zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Weiterbildung Mädchen*arbeit | Dezember 2019 bis Februar 2021

Bislang fehlt es in Baden-Württemberg an einer Weiterbildung, die das Gesamtpaket der Mädchen*arbeit mit dem Fokus auf Flucht, Migration und Zuwanderung abdeckt und haupt- und ehrenamtlich Tätigen kompakt sowohl praktisches, didaktisches als auch theoretisches Wissen zur Verfügung stellt. Im Rahmen des Projektes soll deshalb in Kooperation mit der AG Mädchen in der Jugendhilfe Freiburg eine Weiterbildung konzipiert und durchgeführt werden, die es den Teilnehmerinnen ermöglicht, dieses Wissen kompakt und mit gezielter Schwerpunktsetzung zu erwerben. Dabei wird es drei Basismodule geben, in denen die Teilnehmerinnen sich mit den Kernthemen geschlechtersensibles Arbeiten, Antidiskriminierung und Intersektionalität auseinandersetzen. Zusätzlich wird es drei eintägige Vertiefungsmodule geben, in denen jeweils eines der Themen Flucht, Migration und Zuwanderung vertiefend beleuchtet wird. Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Genderqualifizierungsoffensive II | Juli 2018 bis Juni 2020

Die Genderqualifizierungsoffensive II schloß an den bisherigen Ergebnissen und Erfolgen der Genderqualifizierungsoffensive (2015/16) an. In einem ersten Schritt wurden die Ergebnisse der Studie "Vielfalt von Geschlecht und sexueller Orientierung in der Jugendarbeit in Baden-Württemberg" sowie die sich daraus ergebenden Handlungsempfehlungen an die Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit transferiert. In einem zweiten Schritt hatten einzelne Träger, Einrichtungen, Arbeitskreise oder Gremien der Kinder- und Jugendarbeit bzw. der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg erneut die Möglichkeit, sich passgenau und ihren jeweiligen Rahmenbedingungen entsprechend durch die Buchung von Inhouse-Schulungen oder Methoden-Workshops unter der Fragestellung zu qualifizieren, wie es gut gelingt, LSBTTIQ-Jugendliche adäquat anzusprechen und Heteronormativität sowie Homo- und Trans*-Feindlichkiet abzubauen. Bei der Genderqualifizierungsoffensive II kooperierten die LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg, die Themengruppe Jugend des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg und das Forschungsinstitut tifs e.V. Das Projekt wurde unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Mädchen* und junge Frauen* nach Flucht - Kompaktwissen für Multiplikator*innen | Dezember 2018 bis Dezember 2019

Das Projekt hatte zum Ziel, das Wissen um die Bedarfe von Mädchen* und jungen Frauen* mit Fluchterfahrungen, das es in Baden-Württemberg bisher nur unstrukturiert und unverbunden gibt, zu bündeln. Das gebündelte Wissen sollte als Kompaktwissen mit Good-Practice-Beispielen, Impulsen und Handlungsempfehlungen aufbereitet und zusammengefasst werden. Das Kompaktwissen soll durch persönlichen Kontakt, in gedruckter Form und online an Fachstellen bzw. Fachkräfte weitergegeben werden, die in unterschiedlichen Kontexten mit geflüchteten Mädchen* und jungen Frauen* in professionellem Kontakt stehen (z.B. Jugendhilfeeinrichtungen, Gleichstellungsbeauftragte, Integrationsmanager). Das Projekt wurde unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

zum Kompaktwissen

Empowerment für Frauen* - Gestärkt in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen | Januar 2017 bis Dezember 2018

Im Rahmen des Empowerment-Projekts wurden im Jahr 2017 drei Runde Tische, ein Train-the-Trainer-Workshop sowie ein Fortbildungstag zu Empowerment für Women* of Color angeboten, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Im Jahr 2018 wurden diese Empowerment- und Austauschräume fortgesetzt. Das Projekt wurde unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, umgesetzt durch die Integrationsoffensive Baden-Württemberg.

Mehr Informationen zur Integrationsoffensive Baden-Württemberg

Weiterbildung Mädchen*arbeit | April 2017 bis Juli 2018

Die Weiterbildung "Mädchenarbeit - intersektionale Perspektiven und antidiskriminierende Sichtweisen auf Mädchen*arbeit heute" bot eine Basisqualifikation für die Mädchen*arbeit, die ihren Fokus auf die Vielfältigkeit der Lebenswelten von Mädchen* und auf eine antidiskriminierende Haltung im pädagogischen Alltag richtet. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit TRITTA e.V. Freiburg. Die Weiterbildung wurde unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Inhalte aus der Weiterbildung sind in der Handreichung und Methodensammlung "Mädchen* begegnen - Intersektionale Perspektiven und antidiskriminierende Sichtweisen auf Mädchen*arbeit heute - digital und analog" veröffentlicht.

Zum Flyer der Weiterbildung

Zur Handreichung

Awareness - Handeln gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit | August 2017 bis Dezember 2017

Ziel des Projektes war es, ein Bewusstsein für das Thema „Sexismus auf Veranstaltungen“ bei Organisator*innen zu schaffen. Darüber hinaus sollte ein Austauschforum für Veranstalter*innen geschaffen werden und ein Leitfaden erstellt werden, der Organisator*innen von Partys, Events und Festivals als Hilfestellung bei der Veranstaltungsplanung dienen kann. Das Projekt fand im Rahmen des Förderprogramms "lokal vernetzen - demokratisch handeln" statt. Dieses wurde gefördert aus Mitteln des Landesprogramms "Demokratie stärken! Baden-Württemberg gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus".

zur Broschüre "schön&sicher feiern!?"

Genderqualifizierungsoffensive | März 2015 bis Dezember 2016

Die Genderqualifizierungsoffensive umfasste die Entwicklung und Umsetzung unterschiedlicher Qualifizierungsformate wie Inhouse-Schulungen, Methoden-Workshops, Train-the-Trainer-Workshops, einer Fachtagung, einer Handreichung sowie eines Schätzspiels. Inhaltlich standen Maßnahmen zur Förderung von Genderkompetenz und zur Akzeptanz von sexueller Vielfalt sowie vielfältiger Lebensentwürfe im Mittelpunkt. Das Projekt wurde aus Mitteln des Zukunftsplans Jugend durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg unterstützt.

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Stand up! Mädchen zeigen Meinung | November 2015 bis Oktober 2016

Im Projekt "Stand up!" ging es um Werte, die den teilnehmenden Mädchen wichtig sind, um ihre Wünsche, die sie für ihr eigenes Leben haben, und um ihre Forderungen, die sie für ein gutes Leben und Aufwachsen an die Gesellschaft stellen. Mädchengruppen aus ganz Baden-Württemberg gestalteten dazu bildnerisch Papp-Aufstellfiguren (Standups). Die Teilnehmerinnen setzten sich mit den Lebens- und Sozialisationsbedingungen von Mädchen auseinander. Sie reflektierten, formulierten und gestalteten, was ihnen selbst und was ihnen in ihrem Lebensumfeld und ihrer Region wichtig und wertvoll ist. Die Aufstellfiguren wurden zentral in Stuttgart in zeitlicher Nähe zum Internationalen Weltmädchentag 2016 im Foyer des baden-württembergischen Landtags präsentiert. Das Projekt war Teil des Programms "VIP - Vielfalt in Partizipation. Ausbau von Beteiligungs- und Engagementformen für junge Menschen" im Rahmen des Zukunftsplans Jugend und wurde durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg unterstützt. Ein weiterer Zuschuss für das Projekt stammte aus der Förderaktion "Noch viel mehr vor!" der Aktion Mensch.

Under construction – Werkstätten zur transkulturellen Öffnung der Mädchenarbeit in Baden-Württemberg | März 2014 bis Dezember 2015

Machtverhältnisse sind strukturelle Diskriminierungs- und Privilegierungsverhältnisse. Auch Mädchenarbeit ist in Machtverhältnisse verstrickt und daran beteiligt, sie entstehen zu lassen und aufrecht zu erhalten. Die LAG Mädchenpolitik, die das Arbeitsfeld der Mädchenarbeit in Baden-Württemberg repräsentiert, hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, sich transkulturell stärker zu öffnen. Wir verstehen unter transkultureller Öffnung einen bewusst gestalteten Prozess, der (selbst-)reflexive Lern- und Veränderungsprozesse ermöglicht, wodurch Zugangsbarrieren und Abgrenzungsmechanismen abgebaut werden. Im Rahmen der Integrationsoffensive Baden-Württemberg bot die LAG Mädchenpolitik fünf Werkstätten an, die zu einem reflektierten Umgang mit Vielfalt qualifizieren. Die Werkstätten waren Orte, die Raum und Zeit bieten, sich mit Fragen der transkulturellen Öffnung der Mädchenarbeit zu befassen. Sie richteten sich an Frauen, die mit Mädchen bzw. jungen Frauen arbeiten. Darüber hinaus knüpfte die LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg im Rahmen des Projektes neue Kontakte zu Vertreter_innen aus Migrant_innengruppen, -vereinen und -verbänden sowie zu Professionellen of Color. Das Projekt wurde über die Integrationsoffensive durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg gefördert. Zum Abschluss des Projektes veröffenlichte die LAG Mädchenpolitik ein Positionspapier.

zum Positionspapier

mehr Informationen zur Integrationsoffensive

Expertise zur Ausweitung der Teilzeitausbildung auf bislang nicht im Fokus stehende Zielgruppen | April 2014 bis März 2015

Die LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg erstellte eine bundesweit angelegte Expertise zur Ausweitung der Teilzeitausbildung auf bislang nicht im Fokus stehende Zielgruppen. Die Erfahrungen aus der Praxis, wie sie beispielsweise durch die Arbeit des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg vorliegen, zeigen, dass die gesetzliche Möglichkeit zur Ausbildung in Teilzeit bislang mehrheitlich von Alleinerziehenden und jungen Eltern wahrgenommen wird. Im Projekt wurden Möglichkeiten und  Chancen ausgelotet, die Rahmenbedingungen beruflicher Ausbildung für weitere Zielgruppen zeitlich flexibler auf individuelle Lebenslagen und Voraussetzungen anzupassen. Dabei standen die Förderung der Teilhabe von Bewerber_innen mit spezifischen Bedarfen an Beruflicher Bildung, die Stärkung ihrer Durchhaltefähigkeit in Ausbildung sowie die Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen durch Flexibilisierung von Ausbildungszeiten als Leitmotive im Vordergrund. In die Expertise flossen Erfahrungen und Einschätzungen von ausgewählten Betrieben, Auszubildenden, Bildungsträgern sowie von Expert_innen aus Kammern, Fachverbänden und Agenturen ein. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell gefördert.

zur Homepage des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg

Qualifizierungsprojekt zur Entwicklung regionaler Akquise- und Betriebsbegleitungsstrategien | März 2011 bis Februar 2014

Der Modellversuch der LAG Mädchenpolitik Baden‐Württemberg förderte die regionale und passgenaue Akquise von Ausbildungsplätzen für junge Frauen, deren Lebensumstände eine besondere Begleitung und Unterstützung bei der Ausbildungssuche erfordern. Hierzu gehören u.a. junge Mütter oder von  sozialer und kultureller Benachteiligung betroffene junge Frauen. In Zeiten des Fachkräftemangels sollten auf diese Weise kleine und mittlere Unternehmen (KMU) angesprochen und motiviert werden, neue Zielgruppen  zu erschließen und Bewerberinnen mit besonderen Ausbildungsplatzbedürfnissen Wege in eine gesicherte berufliche Zukunft zu eröffnen. Der Modellversuch wollte hierzu die Vernetzung und den fachlichen Austausch von Trägern fördern und stärken, die  im Bereich der Teilzeitausbildung aktiv sind. Dieser fachliche Austausch sollte neue Impulse für die  Teilzeitausbildung in Baden‐Württemberg geben und zur Stärkung landesweiter Strukturen beitragen. Darüber hinaus wurden im Modellversuch Fachkräfte der Jugendhilfe, die Kontakt zu jungen Frauen im Übergang in eine Ausbildung haben, für die Akquise und Begleitung von Ausbildungsbetrieben qualifiziert. Das Projekt wurde gefördert vom Bundesinistitut für Berufsbildung (BIBB) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

zur Homepage des Netzwerks Teilzeitausbildung Baden-Württemberg

"Doppelt vernetzt – ein Plus für Mädchen!" | Januar 2010 bis Dezember 2011

Wie lässt sich die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Jugendhilfe und von Sportvereinen stärken, um Mädchen und jungen Frauen insbesondere mit Migrationshintergrund neue Zugänge zu innovativen Sportkonzepten und zu öffentlichen Räumen zu verschaffen? Dieser Frage begegnete das Projekt „Doppelt vernetzt – ein Plus für Mädchen!“, - ein Projekt der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg und ihren Netzwerkpartnerinnen im Rahmen des Programms „MädchenStärken“ von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Kooperation mit Nike.

Hintergrund und Projektidee

Das Projekt „Doppelt vernetzt - ein Plus für Mädchen!“ wurde durch das Programm "MädchenStärken" vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2011 gefördert. MädchenStärken war ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Nike. Es motivierte Mädchen und junge Frauen, sich durch Sport öffentliche Räume zu erobern, die meist von Jungen »besetzt« sind. MädchenStärken wirkte gegen Benachteiligung und Passivität, stärkte das Selbstbewusstsein und machte Mut, mitzuspielen, mitzureden und selbst Initiative zu ergreifen. Auf dem Spielfeld, aber auch darüber hinaus.

Informationen zum Projektverlauf

Das Projekt "Doppelt vernetzt - ein Plus für Mädchen!" wurde von der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg und ihren Netzwerkpartnerinnen vor Ort durchgeführt. Die drei Netzwerkpartnerinnen waren die Sportkreisjugend Stuttgart e.V., der Internationale Mädchentreff des Stadtjugendring Mannheim e.V. und der Jugendclub Vierte Wand e.V. Pliezhausen. Die  drei Netzwerkpartnerinnen verfolgten das Ziel, Mädchen neue Zugänge zu innovativen Sportkonzepten und öffentlichen Räumen zu verschaffen. Erreicht werden sollte dies durch ein Netzwerk, das die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Jugendhilfe und von Sportvereinen stärkt. Die Vernetzung erfolgte hierbei auf zwei Ebenen:

1. Die örtliche Ebene
Die drei Netzwerkpartnerinnen bauten vor Ort ihre bereits bestehenden Sport- und Bewegungsangebote insbesondere für Mädchen mit Migrationshintergrund aus. Ziel war es, gemeinsam mit örtlichen Sportvereinen und Jugendeinrichtungen neue und ideenreiche Formen und Angebote im Sportbereich zu erschließen. Die Partnerinnen unterstützten sich gegenseitig in ihrer Weiterentwicklung und brachten ihren spezifischen Erfahrungsschatz in das übergeordnete Netzwerk ein.

2. Die überörtliche Ebene
Die Netzwerkpartnerinnen vernetzten sich unter der Regie der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg, die sie als Koordinatorin im gegenseitigen Erfahrungsaustausch und der Entwicklung von gemeinsamen öffentlichkeitswirksamen Aktionen anleitete und begleitete. So ließ sich gegenseitig durch unterschiedliche Expertisen und von positiven Synergieeffekten profitieren. Die lokalen Netzwerke wurden weiterentwickelt, qualifiziert, verstetigt und das modellhafte Erfahrungswissen der drei örtlichen Netzwerkpartnerinnen gebündelt, aufbereitet und einer breiteren Fachöffentlichkeit auf Landesebene zur Verfügung gestellt. Nach Ablauf des ersten Jahres wurde das Netzwerk bei der Durchführung einer geplanten zentralen, landesweiten Fachveranstaltung für weitere Interessierte geöffnet. Die überörtliche Vernetzungsebene stellte somit einerseits einen zentralen Motor für die Umsetzung der Aktionen vor Ort dar und multiplizierte andererseits wertvolles Erfahrungswissen. So profitierten sowohl die lokalen Standorte durch die Stärkung ihrer jeweiligen Vorhaben, als auch alle anderen Interessierten durch die Vermittlung des gewonnenen Know-how.

Weitere Informationen zum Verlauf des Projektes finden Sie hier.

Weiterführende Literatur zu dem Thema "Mädchen und Sport" finden Sie hier.

"Mädchenarbeit im Spannungsfeld der Generationen" | September 2006 bis Mai 2007

Was heißt Mädchen-Sein heute? Was bedeutet dies für Ansätze der Jugendhilfe? Was muss Mädchenarbeit bieten und warum? Was hat sich verändert? Warum sind mädchenspezifische Angebote heute und zukünftig notwendig und sinnvoll? Wie muss eine zeitgemäße Mädchenarbeit aussehen und welche Rahmenbedingungen braucht sie? Dieser Fragenkomplex bildete die Ausgangsbasis des Projekts „Mädchenarbeit im Spannungsfeld der Generationen“, -  ein Projekt der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen des Programms "Jugend im WertAll - Wertekommunikation in der außerschulischen Jugendbildung", durchgeführt von der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg.

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