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lag mädchenpolitik bw
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Empowerment

Was bedeutet Empowerment?

Empowerment ist ein Begriff, der in seiner geschichtlichen Entwicklung auf unterschiedliche politische Bewegungen zurückgeführt werden kann. Die historischen Ursprünge des Begriffs gehen zurück auf drei wesentliche Stränge: die Schwarze Bürgerrechtsbewegung, die feministische Frauen*rechtsbewegung und die Selbsthilfebewegung.

Empowerment ist eine Widerstandsform gegen Rassismus. Zentral sind Räume, in denen das Artikulieren und der Astausch von Rassismuserfahrungen, Solidarisierung, Politisierung und Emanzipation als auch das Entwickeln von widerständigen Handlungspraktiken ermöglicht und unterstützt wird (vgl. Scharathow, 2014).

Für die pädagogische Praxis bedeutet Empowerment:

  • in Räumen zu sein, in denen die eigene Identität nicht in Frage gestellt wird
  • in Räumen zu sein, in denen Diskriminierungserfahrungen ausgetauscht werden können
  • Anerkennung zu finden
  • sich der eigenen Fähigkeiten bewusst werden
  • einen eigenen Umgang mit Diskriminierung zu finden
  • den eigenen Ausdruck zu finden (z.B. durch Kreativität)
  • sich zu vernetzen
  • marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen
  • Wissen über Diskriminierung zu erlangen
  • Solidarität erlebbar zu machen

Empowerment wird als Prozess verstanden, der Zeit und Vertrauen benötigt.

Empowerment-Arbeit benötigt verschiedene Voraussetzungen (vgl. Rotter/ Haschemi, 2016):

  • „Safe Spaces“ / „Safer Spaces“, d.h. Räume, die für eine bestimmte Gruppe geschlossen sind, die ähnliche Diskriminierungserfahrungen teilt (z.B. People of Color)
  • Der*Die Trainer*in sieht ihre Rolle vor allem in der Moderation / Anleitung von Empowerment-Prozessen.
  • Der*Die Trainer*in hat biographisch ähnliche Diskriminierungserfahrungen wie die Teilnehmenden.
  • Der*Die Trainer*in verfügt über ein umfangreiches Wissen über Diskriminierung und der gesellschaftlichen Funktion von Diskriminierung.
  • Der*Die Trainer*in verfügt über ein hohes Maß an Selbstreflexion, was den eigenen Empowerment-Prozess angeht, als auch bezogen auf die eigene gesellschaftliche Positionierung.

Findet ein Angebot der Selbstermächtigung und Stärkung in einem „nicht-sicheren Raum“ statt, wird von Empowerment-orientierter Arbeit gesprochen.

Angebote und Aktivitäten der LAG Mädchen*politik im Bereich Empowerment

Dezember 2018, Tübingen
Körperzeit - Workshop für Women* of Color
Referentinnen: Josephine Jackson, Mehlika Tanriverdi


November 2018, Freudental
Train the Trainer Empowerment Werkstatt für Women* of Color
Referentinnen: Pasquale Rotter, Verena Meyer


September und Oktober 2018, Tübingen
zwei Runde Tische für Women* of Color zum Austausch über Rassismus, Erfahrungen im Alltag und der Arbeitspraxis
Moderation: Josephine Jackson
                        

Juni 2018, Tübingen
Schreibwerkstatt Empowerment für B_Poc Frauen* in der Mädchen*arbeit
Referentin: Maria Kechaja
                         

Dezember 2017, Stuttgart
Fachtag für Women* of Color zu Rassismus und Körper
Referentin: Dileta Sequeira

November 2017
Train the Trainer Empowerment Werkstatt für Women* of Color
Referentinnen: Pasquale Rotter, Verena Meyer

Januar bis Dezember 2017, Stuttgart und Tübingen
drei Runde Tische zum Austausch für Women*of Color über Rassismus, Erfahrungen im Alltag und der Arbeitspraxis
Moderation: Josephine Jackson

Januar 2016
Veröffentlichung des Positionspapiers der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg zur transkulturellen Öffnung


September 2016
Train the Trainer Empowerment Werkstatt
für Women* of Color
Referentinnen: Pasquale Rotter, Verena Meyer


April 2016, Bad Urach
Fachtagung „Antidiskriminierende Mädchen*arbeit“


Dezember 2015, Stuttgart
Fachdialog "Migration–Gender–Rassismus" in Kooperation mit dem Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik und der LAG Jungen*arbeit Baden-Württemberg


Oktober 2015, Stuttgart
Werkstatt „Raise your Voice“
Referentin: Sarah Kleinmann


Oktober 2015, Stuttgart
Werkstatt für Women* of Color „Empowerment – Gestärkt in die Praxis II“
Referentinnen: Pasquale Rotter, Verena Meyer


Juni 2015, Stuttgart
Werkstatt für Women* of Color „Empowerment – Gestärkt in die Praxis I"
Referentinnen: Pasquale Rotter, Verena Meyer                                            


Januar 2015, Stuttgart
Werkstatt „Mädchen*arbeit in der Migrationsgesellschaft“
Referentin: Fidan Yilgin


Winter 2014
Beginn der Erstellung einer LAG-internen Kontaktdatei mit Organisationen und Personen aus den Bereichen Empowerment und Anti-Rassismus, die seither fortlaufend erweitert wird


Juli 2014, Stuttgart
Werkstatt „Critical Whiteness“
Referentinnen: Kim Ronacher, Pasquale Rotter


Juli 2014, Stuttgart
Workshop im Rahmen einer Sprecherinnensitzung der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg zu rassismuskritischem Sprachgebrauch
Referentin: Meral Sagdic
                        

Oktober 2013
Klausur der Sprecherinnen der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg zur transkulturellen Öffnung
Referentin: Güler Arapi

Februar 2013
Fachvortrag „Mädchen*arbeit in der Migrationsgesellschaft“
Referentin: Güler Arapi

Empowerment-Projekte

Empowerment-Projekte für Mädchen* und junge Frauen* (bundesweit)

  • Extrem demokratisch - Muslimische Jugendarbeit stärken: Empowerment muslimischer Frauen , RAA Berlin e.V., Projektstandort Berlin zur Homepage
  • Jugend Talk Islam, Coexist e.V. Stuttgart zur Homepage
  • Rassismuskritische Bildungsarbeit, Mädchen*treff Bielefeld e.V. zur Homepage
  • Stolze Augen, HOLLA e.V. Köln zur Homepage


Empowerment-Projekte für Jugendliche in Baden-Württemberg

  • Extrem demokratisch - Muslimische Jugendarbeit stärken, RAA Berlin e.V., Projektstandort Heilbronn zur Homepage
  • TALK - Reutlinger Jugendantidiskriminierungsprojekt von adis e.V. zur Homepage


Broschüren und Materalien zum Download

Empowerment in der Mädchen*arbeit / Antirassistische Mädchen*arbeit

2019: Damit geflüchtete Mädchen und junge Frauen nicht zu Bildungsverliererinnen werden. Unterstützungsbedarf bei der schulischen sowie der beruflichen Aus-/Bildung. Herausgegeben von der Katholischen Jugendsozialarbeit Nord gGmbH. Download

2019: „Nein zu einem Kopftuchverbot für Minderjährige!“ Eine migrationspädagogische Stellungnahme. Herausgegeben vom Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg. zur Homepage

2019: Mädchen*arbeit Reloaded. Qualitäts- und Perspektiventwicklung (queer)feministischer und differenzreflektierter Mädchen*arbeit. Herausgegeben von der LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. Download

2018: Mädchen* begegnen. Intersektionale Perspektiven und antidiskriminierende Sichtweisen auf Mädchen*arbeit heute - digital und analog. Herausgegeben von der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg e.V. Download

2017: Rassismuskritische Mädchen*arbeit in der Migrationsgesellschaft. Positionen und Perspektiven feministisch-orientierter Mädchenarbeit. Herausgegeben von der BAG Mädchenpolitik e.V. Download

2017: Konzept für ein Gruppenangebot mit geflüchteten jungen Frauen. Herausgegeben von der AWO Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung, Paar­- und Lebensprobleme Dortmund. Download

2005: Mädchenarbeit in der Migrationsgesellschaft. Eine Betrachtung aus antirassistischer Perspektive. Herausgegeben vom Mädchentreff Bielefeld e.V. Download

2002: Girls act. Anti-rassistische Mädchenprojekte in Kooperation mit Schule. Die Dokumentation. Herausgegeben vom Mädchentreff Bielefeld e.V. Download

ohne Jahr: Girls* have rights! (in verschiedenen Sprachen). Herausgeben von der LAG Autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW e.V. Download


Empowerment / Antirassismus in der Jugendarbeit

2016: Einen Gleichwertigkeitszauber wirken lassen. Empowerment in der offenen Kinder- und Jugendarbeit verstehen. Herausgegeben von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Download

2016: Pädagogischer Umgang mit Antimuslimischem Rassismus. Ein Beitrag zur Prävention der Radikalisierung von Jugendlichen. Herausgegeben von der Landeskoordinierungsstelle Demokratiezentrum Baden-Württemberg. Download

2015: 15 Punkte für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen. Herausgegeben von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Download

2014: Glossar: Antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit. Herausgegeben von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Download

2014: Poster: Läuft bei Dir. Pädagogisch Handeln gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Herausgegeben von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Download


Empowerment / Antirassismus und Gender

2019: Vermittlung interkultureller Genderkompetenz im Fluchtkontext. Erfahrungen aus der Arbeit mit geflüchteten Burschen und Männern aus Afghanistan in Österreich. Herausgegeben von VIDC – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation. Download

2018: Über Geschlechterrollen gemeinsam reden. Erfahrungen und Ideen aus dem Modellprojekt „Rollenspielen“ für die geschlechterreflektierte und vielfaltssensible Arbeit mit jungen Männern mit Flucht- und Migrationserfahrungen.  Herausgegeben vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB). Download

2015: Was heißt eigentlich... Ehre? Herausgegeben von IDA e.V.Düsseldorf. Download

2004: >>respect<< Antirassistische Jungen- und Mädchenarbeit gegen Ausgrenzung und Gewalt. Herausgegeben vom Bremer JungenBüro. Download

ohne Jahr: Workshopmaterialien zur Sensibilisierung für Geschlechterrollen und -identität mit muslimischen Jugendlichen. Herausgegeben von RAA Berlin e.V.  Download


Antidiskriminierung

2018: ilevel - Kunst auf Augenhöhe. Kreativ gegen Diskriminierung mit Tipps, Selbsttest und Kunstinterviews. Herausgegeben von RAA e.V. Projektbüro Heilbronn. Download

2016: Diskriminierung in Schulen und Kitas. Empfehlungen für eine wirksame Informations- und Beschwerdestelle in Berlin. Herausgegeben vom Berliner Netzwerk gegen Diskriminierung in Schule und Kita (BeNeDiSK). Download


Rassismuskritische Bildungsarbeit

2018: Was heißt eigentlich... Antimuslimischer Rassismus? Herausegeben von IDA e.V. Download

2018: Antimuslimischer Rassismus - Diskurse und Funktionsweisen. Herausgegeben von IDA-NRW e.V. Download

2015: Woher komme ich? Reflexive und methodische Anregungen  für eine rassismuskritische Bildungsarbeit. Herausgegeben vom Diakonischen Werk Württemberg. Download

2013: Was heißt eigentlich... Rassismus? Herausgeben vom Institut für Forschung und Weiterbildung, Projekt KODEX, Hochschule Koblenz. Download

2013: Was heißt eigentlich... Antiziganismus? Herausgeben vom Institut für Forschung und Weiterbildung, Projekt KODEX, Hochschule Koblenz. Download

2008: Holzwege, Umwege, Auswege - Perspektiven auf Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Reader für MultiplikatorInnen in der Jugend- und Bildungsarbeit. Herausgegeben von Stefan Bundschuh, Birgit Jagusch und Hanna Mai, IDA e.V. Düsseldorf. Download


Antisemitismus

2018: Was heißt eigentlich... Antisemitismus? Herausgegeben von IDA e.V. Düsseldorf. Dowload


Empowerment (allg.)

2018: Was heißt eigentlich... Empowerment? Herausgegeben von IDA e.V. Düsseldorf. Download

2013: Empowerment. MID-Dossier. Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung. Download


Social Justice

2018: Lernen in der Begegnung. Theorie und Praxis von Social-Justice-Trainings. Reader für Multiplikator_innen in der Jugend- und Bildungsarbeit. Herausgegeben von IDA e.V. Düsseldorf. Download

2007: Rassismus, Sexismus und andere "alte Bekannte": Eine Einführung in Social Justice. Herausgegeben von IDA e.V. Düsseldorf. Download


Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung / Transkulturelle Öffnung

2018: Diversitätsorientierte Interkulturelle Öffnung in Jugendämtern. Handlungsimpulse für eine Organisationsentwicklung. Herausgegeben vom Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. Download

2018: Vielfalt intersektional verstehen. Ein Wegweiser für diversitätsorientierte Organisationsentwicklung. Herausgeben von i-Päd Intersektionale Pädagogik (Migrationsrat Berlin e.V.). Download

2006: Transkulturelle Teams. Ein Qualitätsstandard in der Sozialen Arbeit?! Tagungsdokumentation. Herausgegeben vom Mädchentreff Bielefeld e.V. Download

Broschüren und Materialien zum Bestellen

2017: Rassismuskritik und Mädchen*arbeit - Ansatzpunkte für eine notwendige Auseinandersetzung. Herausgegeben von der LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V. - Fachstelle für Mädchen*arbeit und Genderkompetenz. zur Homepage

2012: Fatma ist emanzipiert, Michael ein Macho!? Geschlechterrollen im Wandel. Herausgegeben von der Bundeskoordination "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". zur Homepage


Literaturempfehlungen

Antirassistische Mädchen*arbeit / Empowerment in der Mädchen*arbeit

  • 2017: der svk – selbstverteidigungskurs mit worten – Wir sind Heldinnen! Unsere Geschichten. Berlin.
  • 2005: Boos-Nünning, Ursula; Karakasoglu, Yasemin: Viele Welten leben. Zur Lebenssituation von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund. Münster.  
  • 2005: Riegel, Christine: Im Kampf um Zugehörigkeit und Anerkennung. Orientierungen und Handlungsformen von jungen Migrantinnen. Frankfurt/Main.
  • 1999: Raburu, Maureen: Antirassistische Mädchenarbeit. Sensibilisierungsarbeit bezogen auf Rassismus mit Mädchen und jungen Frauen. Kiel

Antidiskriminierung

  • 2019: Foitzik, Andreas; Holland-Cunz, Marc; Rieke, Clara: Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule. Weinheim und Basel.
  • 2019: Foitzik Andreas; Hezel, Lukas: Diskriminierungskritische Schule. Einführung in theoretische Grundlagen. Weinheim und Basel.
  • 2010: Pates, Rebecca; Schmidt, Daniel; Karawanskij, Susanne: Antidiskriminierungspädagogik: Konzepte und Methoden für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Wiesbaden.

Critical Whiteness

  • 2017: Eggers, Maisha; Kilomba, Grada; Piesche, Peggy; Arndt, Susan (Hrsg.): Mythen, Masken und Subjekte: Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Münster.

Empowerment in der Sozialen Arbeit

  • 2019: Blank, Beate: Lehrbuch Empowerment. Weinheim.
  • 2018: Blank, Beate; Gögercin, Süleyman; Sauer, Karin E.; Schramkowski, Barbara (Hg.): Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft: Grundlagen-Konzepte-Handlungsfelder. Wiesbaden.
  • 2016: Madubuko, Nkechi: Empowerment als Erziehungsaufgabe. Praktisches Wissen für den Umgang mit Rassismuserfahrungen. Münster.
  • 2014: Herriger, Norbert: Empowerment in der sozialen Arbeit. Eine Einführung. Stuttgart.
  • 2000: Pankofer, Sabine; Miller, Tilly (Hg.): Empowerment konkret! Handlungsentwürfe und Reflexionen aus der psychosozialen Praxis. München.

Intersektionalität

  • 2017: Hark, Sabine; Villa, Paula-Irene: Unterscheiden und Herrschen: Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart. Bielefeld.
  • 2015: Attia, Iman; Köbsell, Swantje; Prasad, Nivedita (Hg.): Dominanzkultur reloaded. Neue Texte zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und ihren Wechselwirkungen. Bielefeld.
  • 2011: Castro Varela, Maria do Mar; Dhawan, Nikita (Hg.): Soziale (Un)Gerechtigkeit: Kritische Perspektiven auf Diversity, Intersektionalität und Antidiskriminierung. Münster.

Migrationspädagogik

  • 2016: Mecheril, Paul (Hg.): Handbuch Migrationspädagogik. Weinheim und Basel.
  • 2015: Leiprecht, Rudolf; Steinbach, Anja (Hg.): Schule in der Migrationsgesellschaft. Ein Handbuch. Kornwestheim. 
  • 2011: Broden, Anne; Mecheril, Paul (Hg.): Rassismus bildet. Bildungswissenschaftliche Beiträge zu Normalisierung und Subjektivierung in der Migrationsgesellschaft. Bielefeld.
  • 2010: Castro Varela, Maria do Mar; Mecheril, Paul (Hg.): Migrationspädagogik. Weinheim und Basel.
  • 2009: Elverich, Gabi; Kalpaka, Annita; Reindlmeier, Karin (Hg.): Spurensicherung. Reflexionen von Bildungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft, Münster.

Postkolonialismus

  • 2018: Ha, Kien Nghi; Mysorekar, Sheila (Hg.): re/visionen: Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland. Münster.
  • 2015: Castro Varela, Maria do Mar; Dhawan, Nikita: Postkoloniale Theorie: Eine kritische Einführung. Bielefeld.
  • 2012: Kerner, Ina: Postkoloniale Theorien. Zur Einführung. Hamburg.

Rassismuskritik / Anti-Rassismus

  • 2018: Ogette, Tupoka: exit RACISM: rassismuskritisch denken lernen. Münster.
  • 2018: Sow, Noah: Deutschland Schwarz Weiß: Der alltägliche Rassismus. Norderstedt.
  • 2017: Fereidooni, Karim; El, Meral (Hg.): Rassismuskritik und Widerstandsformen. Wiesbaden.
  • 2015: Fernandes Sequeira, Dileta: Gefangen in der Gesellschaft. Alltagsrassismus in Deutschland. Rassismuskritisches Denken und Handeln in der Psychologie. Marburg.
  • 2015: Kuria, Emily Ngubia: eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen. Berlin.
  • 2015: Melter, Claus (Hg.): Diskriminierungs- und rassismuskritische Soziale Arbeit und Bildung. Praktische Herausforderungen, Rahmungen und Reflexionen. Weinheim.
  • 2014: Shooman, Yasemin: „... weil ihre Kultur so ist“. Narrative des antimuslimischen Rassismus. Bielefeld.
  • 2014: Hentges, Gudrun; Nottbohm, Kristina; Jansen,Mechthild M., Adamou, Jamila (Hg.): Sprache-Macht-Rassismus. Berlin.
  • 2011: Arndt, Susan; Ofuatey-Alazard, Nadja (Hg.): Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Münster.
  • 2009: Melter, Claus; Mecheril, Paul (Hg.): Rassismuskritik, Band I: Rassismustheorie und -forschung. Schwalbach.
  • 2009: Scharathow, Wiebke; Leiprecht, Rudolf (Hg.): Rassismuskritik, Band II: Rassismuskritische Bildungsarbeit. Schwalbach.

Women* of Color

  • 2019: Kelly, Natasha A. (Hg.): Schwarzer Feminismus: Grundlagentexte. Münster
  • 2015: Ibacka Valiente, AnouchK (Hg.): Vertrauen, Kraft & Widerstand: Kurze Texte und Reden von Audre Lorde. Berlin.
  • 1986: Oguntoye, Katharina; Opitz, May; Schultz, Dagmar: Farbe bekennen. Afrodeutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte. Berlin.

Glossar

PEOPLE OF COLOR (PoC) ist eine politische (Selbst-)Bezeichnung von und für Menschen, die rassistische Diskriminierung erfahren. Der Begriff stellt keinen Bezug zur Hautfarbe her, sondern fasst eine Beschreibung der benachteiligten Position im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu weiß positionierten Menschen zusammen, die unhinterfragt als dazugehörig gelten und damit die Norm bestimmen.

 

WEIß-SEIN ist historisch gewachsen und bedingt die soziale Positionierung. Weiß wird als Position mit spezieller Machterfahrung benannt und im Hinblick auf soziale, politische und ökonomische Privilegien kritisch hinterfragt.


POWERSHARING bedeutet „Macht-zusammenmit-anderen-teilen“, statt „Macht-über-andereausüben“. Damit richtet sich das Powersharingkonzept auch gegen „Hilfsangebote“, die paternalistisch geprägt sind oder Kontrolle und Gegenleistungen beinhalten. Vielmehr geht es bei Powersharing darum auf Basis der Reflexion der eigenen Position und der damit verbundenen Privilegien emanzipatorische und solidarische Handlungsräume zu schaffen.

 
 

AKTUELLES

Fachtag "Mädchen.Muslimisch.Mehr. Lebenswelten zwischen Diskriminierungund Empowerment" 
Der Fachtag der LAG Mädchen*politik in Kooperation mit JUMA, dem Demokratiezentrum, der Landeszentrale für politische Bildung und der ajs Baden-Württemberg findet am 5. Dezember 2019 in Stuttgart statt. 
>>> mehr Informationen


Save the Date! Fachtagung "My life, my choice?!" in Freiburg
Die LAG Mädchen*politik veranstaltet gemeinsam mit der AG MÄdchen* in der Jugendhilfe Freiburg am 28. und 29. November diese Tagung zu Antidiskriminierung und Empowerment in der Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen".
>>> mehr Informationen


Vernetzungstreffen "Mädchen* und Flucht"
Die LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg lädt zum Vernetzungstreffen für Fachkräfteam 24.09. in Stuttgart ein, die mit geflüchteten Mädchen* und jungen Frauen* arbeiten.
>>> mehr Informationen


Fortbildungsreihe "Mädchen* und Gesundheit"
Diese Fortbildungsreihe der LAG Mädchen*politik in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Baden-Württemberg, beinhaltet drei Fortbildungsmodule, die sich jeweils mit ausgewählten mädchen*spezifischen Gesundheitsthemen beschäftigen. die nächsten Termine: 17. Oktober und 14. November 2019.
>>> mehr Informationen


Video-Spot: Schön und sicher feiern?!

 
 

Eine Gruppe Studierender des Masters Medienwissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen hat einen tollen Spot produziert: Schön und sicher feiern?! Party machen ohne Sexismus und sexualisierte Gewalt. Grundlage ist die gleichnamige Broschüre der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg.


(Weitere) Termine und Veranstaltungen der LAG Mädchen*politik finden Sie hier >>>

 
 

Die LAG Mädchen*politik e. V. ist ein gemeinnütziger Verein zum Zwecke der Förderung von Bildung und Erziehung und Träger der freien Jugendhilfe. Sie erhalten von uns für Ihre Spende eine abzugsfähige Zuwendungsbestätigung. 

LAG Mädchenpolitik e.V. | Postbank Stuttgart | IBAN: DE64 6001 0070 0312 4547 07

 
 

LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg

Stuttgarter Str. 61
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 80 67 08-90

info@lag-maedchenpolitik-bw.de  

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Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg! Weitere Informationen und den Antrag zum Download finden Sie hier.

Auszeichnung

Das Netzwerk Teilzeitausbildung Baden-Württemberg unter dem Dach der LAG Mädchen*politik ist 2018 als innovatives Netzwerk zur Fachkräftesicherung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet worden.

Plakette Innovatives Netzwerk 2018
 

Weitere Websites der LAG Mädchen*politik

www.vielfalt-verankern.de
Ein Projekt der LAG Mädchen*politik BW in Kooperation mit der Themengruppe Jugend des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg im Rahmen des Zukunftsplan Jugend.

www.netzwerk-teilzeitausbildung-bw.de
Das Netzwerk TZA informiert landesweit über die Möglichkeit zur Teilzeitausbildung in BW und fördert über ein breites Bündnis von Partner*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit deren Umsetzung und Verbreitung.

Weitere ausgewählte Links finden Sie hier.

Newsletter der LAG Mädchen*politik

Der Newsletter der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg erscheint einmal pro Monat (in der Regel zum Monatsende). Die Mitglieder der LAG Mädchen*politik erhalten den Newsletter automatisch nach Erscheinen per E-Mail.

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